Endlich: Gedenktafel für die Befreiung am 18. April 1945 eingeweiht

Gedenktafel zur Befreiung Leipzigs von der NS-Diktatur durch die US-Armee am 18. April 1945 an der "Runden Ecke"Am Montag, dem 18. April 2011 wurde an der „Runden Ecke“ eine
Gedenktafel zur Erinnerung an die Befreiung Leipzigs durch die US-Armee im Jahr 1945 eingeweiht.

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Gewalt gegen Frauen kommt nicht in die Tüte

Heute kommen zum vierten Mal bei einigen Bäckern und Lebensmitteländlern in Leipzig Brötchentüten mit der Aufschrift „Gewalt gegen Frauen kommt nicht in die Tüte!“ zum Einsatz. Ziel der Aktion, die vom Verein „Frauen für Frauen“ e. V. initiiert wurde, ist, das Thema der sexualisierten Gewalt in die öffentliche Diskussion zu bringen und gleichzeitig Betroffenen auf einfache Weise Hilfsangebote bekanntzumachen. Das Neue Forum Leipzig gehört zu den Unterstützern der diesjährigen Brötchentütenaktion.

Mehr Informationen auf broetchentuete.de.

Atomkraftwerke abschalten!

Die Katastrophe in Japan hat gezeigt, dass das, was bisher von Betreibern und Befürwortern der Atomenergiewirtschaft als Restrisiko zur rein statistischen Größe verklärt wurde, eine reale Gefahr darstellt. Atomkraft ist nicht vollständig beherrschbar.

Die Welt habe sich verändert, heißt es aus der Bundesregierung, die sich damit die Hintertür für eine atompolitische Kehrtwende geöffnet hat. Die Aussage muss man nicht verstehen, die neue Realität ist vielmehr, dass auch innerhalb der Regierungskoalition späte Einsicht möglich ist.

Jetzt gilt es, weiterhin Druck zu machen und einzutreten für die Abschaffung der nach wie vor gefährlichen Atomkraftwerke. Geht auf die Straße, demonstriert für den Atomausstieg!

Hier kann man einen Appell an die Bundesregierung unterzeichnen, jetzt die Atomkraftwerke in Deutschland abzuschalten: Campact.

Denk mal!

Die Schwierigkeiten mit dem Wagnergedenken

Wie immer, wenn es um ein Denkmal geht, wird in dieser Stadt heftig gestritten. Der in Leipzig geborene Komponist Richard Wagner soll, nach dem Willen der CDU-Fraktion, mit einem angemessenen Denkmal geehrt werden und es soll ein Künstlerwettbewerb ausgelobt werden. Unklar bleibt, wer das Ganze finanzieren soll. Voraus gegangen war auch ein Streit über den Ort des Denkmals und die Ausführung. So favorisieren die einen den Klinger-Entwurf, während die anderen sich dem jungen Wagner zeitgemäß nähern wollen. Sicher sieht man heute Wagner anders als zu Klingers Zeiten und beleuchtet u.a. kritisch seine Haltung zum Antisemitismus.

Die Frage , ob wir ein Denkmal wollen und brauchen muss angesichts der vorhandenen Gedenkkultur schon gestellt werden. So haben wir die Richard-Wagner-Büste am Schwanenteich, den Richard-Wagner-Hain am Elsterflutbecken und die Gedenktafel an der „Blechbüchse“.

Der Stadtrat zu Leipzig hat sich trotzdem, bei einigen Gegenstimmen, für ein Denkmal und den Künstlerwettbewerb ausgesprochen. Wünschenswert wäre, wenn Gegner und Befürworter in einen konstruktiven Dialog treten und die Bürgerinnen und Bürger mehr einbezogen würden. Durch eine verbesserte Öffentlichkeitsarbeit könnten große Töchter und Söhne dieser Stadt mehr ins Bewusstsein gerückt werden. Eine durchaus angebrachte kritische Auseinandersetzung mit Wagner wäre dann ebenso möglich.

Stadträtin Marion Ziegler (Leipziger Amtsblatt vom Januar 2010), siehe auch: Bürgerfraktion im Stadtrat zu Leipzig: Denk mal!

Fernsehtipp: „Die Akte Gysi“ am Do. ARD, 23.30 Uhr

TV-Sendung „Die Akte Gysi“ am Donnerstag, 20.01., 23.30 Uhr auf ARD

Am späten Donnerstagabend lohnt sich das Fernsehen. „Die Akte Gysi“ zeigt den eloquenten Altvorsitzenden der SED-PDS/Die Linke aus der Sicht derer, die ihn aus DDR-Zeiten als Rechtsanwalt kennen. Und da gibt es schon einige Ungereimtheiten im Wirken des Mannes, der selbstverständlich niemals etwas mit der Stasi zu tun hatte…

Hier ein Auszug aus dem Pressetext:

Gregor Gysi kennen alle. Denn er spielt viele Rollen: als charismatischer Politiker, als Stimme der Linkspartei und als gern gesehener Talkshow-Gast, egal zu welchem Thema. Seine Markenzeichen: emotionale Empörung, populistische Parolen.

Mehr Informationen: ard.de