Carl Jesche

Foto: privat

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Carl Jesche wurde 1965 in Leipzig geboren. Er wuchs in Leipzig-Schleußig auf und erlernte nach der POS den Beruf des Elektromonteurs. Von 1984-1986 war er Bausoldat, von 1987 bis 1990 Student am Theologischen Seminar Leipzig. Nach der Wende arbeitete er in verschiedenen Initiativen mit, u. a. bei der Initiative Frieden und Menschenrechte, AK Reso e. V., Landesfamilienverband Sachsen e. V., Freie Schule Leipzig e. V. Von 1995 bis 1999 war er als Kleinunternehmer selbstständig. 1999-2001 leitete er die Geschäftsstelle des NEUEN FORUM Sachsen. Seit 2000 war und ist er als Wachmann, Texter, Journalist, Stadtführer, Übersetzer und Call-Center-Agent tätig. „Nebenbei“ studiert er Tschechisch, Polnisch und Slowakisch. Carl Jesche ist zum zweiten Mal verheiratet, hat zwei erwachsene Kinder aus erster Ehe und lebt mit Frau und jüngerer Tochter in Leipzig-Mitte.

Carl Jesche ist seit dessen Gründung Mitglied des NEUEN FORUM. „Heute ist das NEUE FORUM für mich immer noch die politische Heimat. Hier geht es um Freiheit, und zwar vor allem um Freiheit, nicht nur, wenn es ins Kalkül passt. Wir sind zwar nur noch wenige, aber dafür können wir uns leisten, auch unbequeme Dinge zu sagen, ohne auf höhere Stellen Rücksicht nehmen zu müssen.“

Für das NEUE FORUM hat Carl Jesche schon verschiedene Funktionen ausgeübt. 1994 war er OBM-Kandidat, seit 1999 ist er Geschäftsführer und seit 2001 Sprecher des NEUEN FORUM Sachsen, ebenfalls seit 2001 Mitglied des Stadtsprecherrats. Als Vertreter der Stadträtin Perdita Suárez war er Mitglied des Jugendhilfeausschusses und des Gleichstellungsbeirats der Stadt Leipzig.

Carl Jesche tritt für das NEUE FORUM im Wahlkreis 2 an.

„Wir brauchen ein neues Leitbild für die Stadt. Wenn es nach mir geht, ist Leipzig die ‚Stadt der Freiheit‘. Die Tradition dazu haben wir, leider wird sie zu wenig genutzt. Was wir in den letzten Jahren erlebt habe, war das Gegenteil: Leipzig war die Stadt in Deutschland, in der zum ersten Mal Zwangsarbeit für Sozialhilfeempfänger erprobt wurde, und die Stadt, in der zum ersten Mal die Videoüberwachung öffentlicher Räume als Kollektivbestrafung für unbotmäßige Einwohner eingesetzt wurde. Das ist beschämend. Es geht aber auch anders, wenn man es will.“

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